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 Weltweit Trauer um "King of Pop" Michael Jackson

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BeitragThema: Weltweit Trauer um "King of Pop" Michael Jackson   Fr Jun 26, 2009 2:44 pm

Los Angeles (dpa) - Der Tod von Michael Jackson hat weltweit Bestürzung und Fassungslosigkeit ausgelöst. Millionen Menschen trauerten am Freitag um den «King of Pop», wie ihn seine Fans rund um den Globus voller Verehrung nannten. Radios weltweit spielten nur noch seine Hits.

26. Juni 2009 14:12 Uhr

Der Sänger, einer der größten Stars aller Zeiten, war am Donnerstag in Los Angeles mit nur 50 Jahren unerwartet nach einem Herzstillstand gestorben. «Ich kann nicht aufhören, über diese traurige Nachricht zu weinen», sagte Madonna.

Der einst schwarze Musiker, ein begnadeter Sänger und Tänzer von Kindesbeinen an, hat schätzungsweise 750 Millionen Platten verkauft und wurde mit 13 Grammys geehrt, der höchsten Auszeichnung, die die Musikbranche zu vergeben hat.

Jackson war am Donnerstag mit einem Notarztwagen von seinem Luxusanwesen in Los Angeles zu einem nur wenige Minuten entfernten Krankenhaus gebracht worden. Um 14.26 Uhr Ortszeit (23.26 Uhr MESZ) erklärten die Ärzte des UCLA Medical Centers den Mega-Star für tot. «Möge unsere Liebe Dich immer begleiten», sagte sein Bruder Jermaine Jackson mit leiser Stimme in eine Fernsehkamera.

Nach Angaben des Bruders hatte der Sänger vermutlich einen Herzstillstand erlitten. Ein Privatarzt in der Villa habe sofort Wiederbelebungsversuche gemacht - ohne Erfolg. Auch in der Klinik konnten die Ärzte Jackson nicht ins Leben zurückholen. Den Berichten zufolge erwachte er nicht mehr aus einem tiefen Koma. Die genaue Todesursache sollte eine Autopsie klären.

Unmittelbar nach der Todesnachricht versammelten sich hunderte Menschen vor der Klinik und Jacksons Wohnhaus. Viele weinten und nahmen sich gegenseitig in die Arme. Immer wieder riefen sie in Sprechchören «Michael, Michael!» Einige versuchten, die Türen des Krankenhauses zu stürmen. In zahlreichen US-Städten hielten Fans spontan Mahnwachen ab und zollten ihrem Idol mit Songs und dem legendären «Moonwalk» Tribut.

Vor dem geschichtsträchtigen Apollo-Theater in New York, in dem der junge Jackson einst seine Karriere startete, feierten unzählige, meist schwarze, Verehrer ihr Vorbild die ganze Nacht hindurch mit einer riesigen Tanzparty. «In Erinnerung an Michael Jackson, eine wahre Apollo-Legende», leuchtete als Schriftzug auf dem Gebäude auf.

Mediziner, Rechtsexperten und Reporter spekulierten derweil über die möglichen Ursachen, die zum Tod des zuletzt gebrechlich wirkenden Stars geführt haben können. Brian Oxman, einer der Anwälte der Jackson-Familie, schloss eine versehentlich eingenommene tödliche Dosis verschreibungspflichtiger Medikamente nicht aus.

«Dies war etwas, was ich befürchtete und etwas vor dem ich gewarnt habe», sagte Oxman dem US-Sender CNN. Der Sänger habe zuletzt Arzneien wegen früherer Verletzungen, darunter ein Rücken- und ein Beinbruch, eingenommen, während er für die geplante Konzertreihe in London probte, die am 13. Juli beginnen sollte.

Die drei Kinder des Popstars - Michael I (12), Paris (11) und Prince Michael II (7) - sollen nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters vorerst bei ihrer Großmutter bleiben, wie Brian Oxman der US- Zeitschrift «People» mitteilte. «Frau Jackson liebt die Kinder und sie wird sich nun um sie kümmern.»

Die Leiche des Sängers wurde wenige Stunden nach seinem Tod per Hubschrauber vom UCLA Medical Center zum Amt für Gerichtsmedizin des Bezirks Los Angeles geflogen. Dort sollte noch am Freitag die Autopsie vorgenommen werden. Ergebnisse sind erst in einigen Tagen zu erwarten. Das letzte Foto des Stars, das im Internet verbreitet wurde, zeigt Jackson mit einer Sauerstoffmaske auf einer Trage auf dem Weg in die Notaufnahme.

Lisa Marie Presley, die Mitte der 1990er Jahre kurz mit dem Sänger verheiratet war, sprach von einem «massiven Verlust». Sie denke vor allem an Jacksons Kinder, «die ihm alles bedeuteten». Hollywoodstar Elizabeth Taylor, Jacksons langjährige enge Freundin, war nach Angaben ihres Sprecher «zu sehr am Boden zerstört», um den Verlust in Worte zu fassen.

Michael Jackson hatte ein Leben wie auf der Achterbahn. Nach einem beispiellosen Aufstieg vom Kinderidol zum Megastar kam der absolute Tiefpunkt mit Vorwürfen wegen angeblichen Kindesmissbrauchs. 1993 behauptete ein 13-jähriger Junge, in Jacksons Schlafzimmer Opfer sexueller Annäherungen geworden zu sein. Der Star bestritt das konsequent, einigte sich aber schließlich mit der Familie des Jungen auf eine Abfindung in Millionenhöhe. Ähnliche Beschuldigungen eines Teenagers führten 2005 zu einem «Jahrhundertprozess», der mit einem Freispruch endete.

Als siebtes von neun Kindern 1958 im Schwarzen-Ghetto von Gary (US-Bundesstaat Indiana) geboren, stand das begnadete Showtalent schon mit fünf auf der Bühne. Doch «Little Michael» im Afro-Look klagte später in TV-Interviews über seine «verlorene Kindheit». Im Laufe der Jahre wurde seine Haut immer weißer.

Seine Super-Hits wie «Thriller», «Billie Jean», «Bad» oder «Dangerous» stürmten über Jahre hinweg weltweit die Hitparaden. Doch später sorgten eher bizarre Auftritte, abgesagte Konzerte und persönliche Eskapaden für Schlagzeilen.

Für den Juli hatte hatte der Sänger eine mit Spannung erwartete Comeback-Tour in London angekündigt. Wie in düsterer Vorahnung sagte er dazu im März: «Das werden meine letzten Shows sein. Das wird es sein. Wenn ich sage, das ist es, dann meine ich wirklich, das ist es.»

Die Nachricht vom Tod des Weltstars verbreitete sich in Sekundenschnelle rund um den Globus. Im Internet löste sie eine wahre Lawine von Beileidsbekundungen aus. Auch Schauspielerin Sophia Loren war bestürzt: «Die Welt hat eine Ikone verloren.»

Justin Timberlake wurde auf seiner Internetseite zitiert: «Wir haben ein Genie und einen wahren Botschafter nicht nur für Popmusik, sondern jede Art von Musik verloren». US-Regisseur Steven Spielberg sagte «Entertainment Weekly»: «Genauso wie es keinen neuen Fred Astaire oder Chuck Berry oder Elvis Presley geben wird, wird es niemand vergleichbaren zu Michael Jackson geben.»

Quelle: dpa-info.com GmbH


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