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 Warum? Rätsel- raten um Michael Jacksons Tod

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Angel
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BeitragThema: Warum? Rätsel- raten um Michael Jacksons Tod   Sa Jun 27, 2009 12:53 pm

Los Angeles (dpa) - Eineinhalb Tage nach dem Tod von Michael Jackson sind die näheren Umstände weiter unklar. Die Autopsie brachte nur eine Gewissheit: Fremdverschulden schlossen die Gerichtsmediziner von Los Angeles aus.

27. Juni 2009 11:58 Uhr

Jackson sei weder fremder Gewalt noch äußeren Verletzungen zum Opfer gefallen ist, hieß es. Jackson starb an Herzversagen, was aber genau dazu führte, könne erst durch weitere Tests ermittelt werden. Und deren Ergebnisse seien nicht vor vier bis sechs Wochen zu erwarten. Der «King of Pop» war am Donnerstag 50-jährig in einer gemieteten Luxusvilla in Bel Air, einem Promiviertel von Los Angeles, gestorben.

Jacksons Eltern und einige seiner Brüder kamen mit der Polizei auf dem Anwesen zusammen. Dort war das Auto des Arztes, der Michael Jackson ständig begleitet und ihn nach seinem Zusammenbruch wiederbeleben wollte, nach dem Tod beschlagnahmt worden. Der Internetdienst tmz.com berichtete am frühen Samstag, dass die Polizei «Beweismaterial» in dem Fahrzeug vermutet. Harvey hatte vor Journalisten bestätigt, dass Jackson verschreibungspflichtige Medikamente genommen hatte.

Nach dem unerwarteten Tod häuften sich in den US-Medien Berichte über einen möglicherweise langjährigen Medikamentenmissbrauch des Stars. Jackson habe zuletzt täglich eine Spritze mit dem morphiumähnlichen Medikament Demerol erhalten, berichtete tmz.com unter Berufung auf ein «enges Mitglied» der Familie. Laut Polizei konnten diese Berichte zunächst nicht bestätigt werden. Der US- Zeitschrift «People» zufolge schritten Angehörige schon vor drei Jahren ein, um den Megastar von einem gefährlichen Tablettenkonsum abzubringen. «Die Familie glaubte, dass Michael süchtig war», zitierte die Zeitschrift eine Quelle aus Jacksons Umfeld.

Eine Aufzeichnung des Notrufs aus Jacksons Haus an die Polizei wurde am Freitag veröffentlicht. «Er atmet nicht», sagt eine Männerstimme. «Er ist bewusstlos». Sie seien dabei, den Patienten auf seinem Bett wiederzubeleben, hört man weiter. Aber «er reagiert auf gar nichts». Die Identität des Anrufers war zunächst nicht bekannt.

Nur 24 Stunden nach dem Tod des dreifachen Vaters zeichnete sich ab, dass es zur eine Auseinandersetzung um das Sorgerecht für seine Kinder kommen könnte. Debbie Rowe, die leibliche Mutter der beiden älteren Kinder, hat ein Anrecht auf die Kinder. Dies sagte Rowes frühere Anwältin Iris Finsilver am Freitag der US-Zeitschrift «People». Sie berief sich auf die kalifornische Rechtslage. Jackson und Rowe hatten sich 2006 nach einem jahrelangen Sorgerechtsstreit geeinigt, Einzelheiten wurden damals aber nicht bekannt. Alle drei Kinder sind derzeit in der Obhut ihrer Großmutter, Katherine Jackson.

Die Flut von Würdigungen reißt derweil nicht ab. US-Präsident Barack Obama bezeichnete Jackson am Freitag als «spektakulären Künstler» und als «Musik-Ikone». Das Repräsentantenhaus im US- Kongress legte zu Ehren des Musikers eine Schweigeminute ein. Jackson werde «auf ewig in meinem Herzen weiterleben, aber das wird nicht genug sein», sagte Hollywoodstar Elizabeth Taylor, eine enge Vertraute Jacksons. «Ich liebte Michael mit meiner ganzen Seele und ich kann mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen».

Michael Jackson hat nach Angaben seiner Ex-Frau Lisa Marie Presley Angst davor gehabt, so zu sterben wie ihr Vater Elvis. Vor 14 Jahren «hatten Michael und ich ein tiefes Gespräch über das Leben ganz allgemein», schreibt die 41-Jährige ins Tagebuch ihrer Fan- Internetseite. «Ich kann mich an den genauen Inhalt nicht mehr erinnern, aber er hat mich wohl über die Todesumstände meines Vaters gefragt.» In ihrem Eintrag heißt es weiter: «Irgendwann hielt er inne, starrte mich sehr intensiv an und sagte mit einer fast ruhigen Gewissheit: "Ich befürchte, dass ich genauso enden werde wie er, auf seine Art und Weise."» Elvis Presley starb im Alter von 42 Jahren offiziell an Herzversagen.

ZDF-Showmaster Thomas Gottschalk, der Jackson mehrfach begegnet war, zeichnete in der «Bild»-Zeitung (Samstagausgabe) das Bild einer tragischen Gestalt. Er habe «niemals eine dermaßen gespaltene Persönlichkeit getroffen wie Michael Jackson.» Zwischen Show- Persönlichkeit und Privatperson habe eine große Lücke geklafft. Die Bühne habe Jackson beherrscht wie kaum ein anderer Künstler. «Im Studio ebenso wie in den großen Arenen, in denen ich ihn ebenfalls erlebt habe. Und jedes Mal habe ich ihm gewünscht, er könnte diese unglaubliche Kraft, dieses seltene Charisma hinüberretten in sein wirkliches Leben. Es ist ihm nie gelungen. Michael Jackson war für die Bühne geboren, er hat nur auf der Bühne wirklich gelebt und er hat sie zu früh verlassen», schreibt Gottschalk.

Fans in aller Welt setzten ihre Trauerbekundungen fort. Jacksons Stern auf dem «Hollywood Walk of Fame» wurde am Freitag mit Blumen, Kerzen und Ballons überhäuft. In London trafen sich Hunderte Fans am Freitagabend zu einem gemeinsamen «Moonwalk». Mit diesem Tanz, einem Markenzeichen Jacksons, wollten sie an den Popstar erinnern. Jackson wollte in London am 13. Juli seine Comeback-Tournee starten.

Quelle: dpa-info.com GmbH

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